Der Kunstmarkt bietet mehr als nur Spitzenpreise
Wien (04.07.2006) - Nachdem die "Goldene Adele" um sagenhafte 135 Mio. Dollar an die Sammlung von Ronald Lauder gegangen ist, fragen sich Kunstinvestoren und Kunstsammler, ob es überhaupt noch Grenzen nach oben gibt. Vor Klimts Adele schaffte es nur Picassos "Junge mit der Pfeife" auf einen neunstelligen Dollar-Betrag. "Diese abgehobenen Preise dürfen nicht darüber hinweg täuschen, dass das breite Fundament des Kunstmarkts in ganz anderen Preissegmenten angesiedelt ist. In Preiskategorien, die durchaus auch für Durchschnittsverdiener leistbar sind", kommentiert Hubert Thurnhofer, Leiter des Seminars für Kunstinvestoren, das aktuelle Geschehen.
Damit stellt sich der Galerist auch gegen die These, dass Kunstinvestments nur im obersten Preissegment sinnvoll seien. So hat das F.A.Z.-Institut in seiner neuesten Studie "Contemporary Art. Eine Assetklasse zur Portfoliodiversifikation" festgehalten: "Für Investitionen geignet sind ausschließlich Kunstwerke erster Qualität." Diese These wird allerdings schon durch die Tatsache widerlegt, dass von Star-Künstlern hin und wieder auch drittklassige Werke teuer verkauft werden, während Spitzenwerke von unbekannten Künstlern oft jahrelang unbemerkt von den Marktteilnehmern bleiben. "Das Seminar deckt diese und viele andere Widersprüche auf und durchleuchtet den intransparenten Kunstmarkt, und zeigt, dass auch Sammler mit kleineren Budgets von steigenden Preisen profitieren können", so Thurnhofer, Vorsitzender der IG Galerien. http://www.ig-galerien.org
Das nächste Seminar findet am Freitag, 22. September 2006 in Wien statt.
Ort: der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien
1010 Wien, Kärntnerring 9-13/Top 133 (Obergeschoß)
Anmeldung:
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Mobil: 0699 1266 0929
Weitere Details: http://www.kunstsammler.at
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