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(18. Juni 2009) - Die aktuelle Lage der Wirtschaft könnte aufgrund der niedrigen Inflation als durchaus positiv gewertet werden. Doch der Schein trügt! Die Sparzinsen liegen am Boden und alternative Anlageformen, denen man vertrauen kann, sind selten.

 

Kunstmanager Hubert Thurnhofer empfiehlt rechtzeitig einen Teil des Barvermögens in Kunst zu investieren: „Es spricht derzeit alles für ein langfristiges, nachhaltiges Investment in Kunst. Erstens sind die Zinsen am Boden, eine Veranlagung am Sparbuch führt de facto zum Wertverlust. Zweitens sind vertrauenswürdige Investmentmöglichkeiten derzeit Mangelware. Damit ist Kunst heute das beste alternative Investment.“ Natürlich sollte man dabei nicht auf Spekulationsware setzen, die in den vergangenen Jahren in absurde Preiskategorien vorgestoßen ist. „Künstler, deren Preiskurve immer in einem vernünftigen Maß angestiegen ist, können ihr Preisniveau auch in der Krise halten. Nur Spekulationsware musste in den vergangenen Monaten Spekulationsverluste hinnehmen.“

 

Als Beispiele stabiler Wertentwicklung nennt Thurnhofer die Künstlerin Tonia Kos . Ihre Arbeiten hat soeben ein internationaler Investmentfonds zur Ausstattung seiner Prager Büros gekauft. Mit Ausstellungen in Deutschland, China, Japan und natürlich Österreich ist die Künstlerin international stark vertreten.

 

Die niedrige Inflation sieht Thurnhofer als Ruhe vor dem Sturm: Die USA verzeichneten im Vorjahr trotz oder vielmehr aufgrund der  Finanzkrise die niedrigste Inflationsrate seit 50 Jahren berichtet spiegel.online. Gleichzeitig berichten die Medien laufend, wieviel Geld die US-Regierung zur Bekämpfung der Krise in die Wirtschaft pumpt (siehe Die Welt ). Sogar der US-Ökonom und Wirtschaftsnobelpreisträger Harry Markowitz, der optimistisch meint, dass die USA Mitte 2010 aus der Krise kommen werde, meint in einem Interview: "Ein 1,8 Billionen Dollar schweres Budgetdefizit, ein 800 Milliarden schweres Konjunkturpaket  und ebenso großes Rettungspaket für Banken hinterlässt Spuren, der Dollar wird inflationiert - vielleicht zehn Prozent." (GEWINN, 7/8/09)

 

„Eine wundersame Geldvermehrung! Es ist nur eine Frage der Zeit bis zum bösen Erwachen. Sobald diese Beträge, die der Staat auf Pump ausgibt, zurückzuzahlen sind, wird aus dem Geldmärchen eine Geldlawine, eine Geldvernichtungslawine. Um alte Schulden zu begleichen muss der Staat dann neue Schulden aufnehmen. Der Schneeball, der zur Geldvernichtung in Form einer progressiven Inflation führen wird, rollt bereits“, meint Thurnhofer, der sich auf nachhaltige Strategien im Kunstinvestment und den Aufbau von Sammlungen für kleine und mittlere Investitionssummen spezialisiert hat.

 

 120 Lilia

Arbeitsgruppe

ETHIK