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1. Juli 2012 - Die Negativ-Schlagzeilen über die ungewisse Zukunft des Euro haben nach dem jüngsten EU-Gipfel etwas nachgelassen. Doch Nachrichten wie „Finanzmärkten droht der Kollaps“ (Der Standard, 26. Juni 2012) werden uns auch im Herbst begleiten. Somit bleibt die Frage: wie bringen wir unser Geld in Sicherheit? Immobilien sind schon wieder überbewertet, Aktien immer noch unberechenbar, so bleibt die Kunst als Krisenwährung oder: Kunst als Fluchtwährung!. Auch diesbezüglich sind Schlagzeilen über Höchstpreise bei Kunstauktionen an der Tagesordnung: „Kunst ist die globale Währung des 21. Jahrhunderts“ (Die Welt, 22. Juni 2012)

 

„Absurd scheinen die Preise, die auf Auktionen erzielt werden. Und doch wird der Kunstmarkt durchaus von Rationalität beherrscht: Gerade in Krisenzeiten erscheint ein berühmtes Werk als sichere Anlage“, schreibt Tim Ackermann in "Die Welt" und bringt die neusten Beispielen: 29 Mio Euro für einen Joan Miró, 25 Mio Dollar für einen Gerhard Richter, und natürlich die legendären 120 Mio Dollar für Munchs „Der Schrei“ Anfang Mai dieses Jahres. Beispiele, die allesamt suggerieren: Kunst als Krisenwährung wirkt immer, der Kunstmarkt kennt keine Krise, und: nach oben gibt’s keine Grenzen. Vorausgesetzt man hat zumindest einen zweistelligen Millionenbetrag zu veranlagen.

 

Doch was hilft dieses Rezept dem kleinen Sparer? „Der Schrei“ von Munch lässt sich nicht in 12 Mio Stück Aktien zu je 10 Dollar aufteilen. Vereinzelt bieten Kunstfonds alternative Anlageprodukte, allerdings auch mit relativ hohen Einstiegsniveaus. Die Alternative dazu bietet der Kunstraum. Kunstkauf setzt kein riesiges Vermögen voraus, denn ab 1.000,- Euro sind Sie dabei! Bei der richtigen Auswahl ist Kunst ein werthaltiges Investment. Nachhaltig investieren bedeutet nicht auf die nächste Rakete zu spekulieren, sondern das Geld so zu veranlagen, dass der Wiederverkaufswert nach einer bestimmten Zeit, die sich ein Kunde binden will, höher ist als beim besten derzeit verfügbaren Zinssatz auf ein Kapitalsparbuch für den gleichen Zeitraum. Privatverkäufe von Kunst sind steuer- und somit auch KESt-frei.

Kulinski500

Ivan Kulinski, Bulle, Bronze auf Marmor

 

Am Samstag, 14. Juli 2012 sind 1.000,- Euro im Kunstraum sogar 1.176,- Euro wert, denn die Galerie gewährt zum 150. Geburtstag von Gustav Klimt auf alle Werke der Sommer-Ausstellung einen Rabatt von 150 Promille! Im Angebot sind Gemälde, Grafiken und Skulpturen, u.a. die Klimt-Hommagen von Ernst Zdrahal (Bild)

 

 120 Lilia

Arbeitsgruppe

ETHIK